
Maßnahmen zur Stress- und Burnout-Prävention helfen nicht nur den MitarbeiterInnen, sondern rechnen sich langfristig auch für die Unternehmen.
Stress bei der Arbeit macht immer mehr Menschen krank. Darunter leiden nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern auch die Unternehmen. Betriebliche Gesundheitsförderung ist zum Zauberwort geworden, um die Leistungsfähigkeit von MitarbeiterInnen zu steigern.
Halbherzige Lösungen sind jedoch zum Scheitern verurteilt, sind Dr. Paul Jiménez und Mag. Kerstin Eibel vom Institut für Psychologie der Karl-Franzens-Universität Graz überzeugt. Die beiden ForscherInnen haben anhand von Best-Practice-Beispielen herausgefunden, was Projekte zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz langfristig erfolgreich macht.
“Wesentlich für die erfolgreiche Umsetzung von betrieblicher Gesundheitsförderung ist, dass sie von oben gewollt ist”, unterstreicht Paul Jiménez eine Voraussetzung, die selbstverständlich erscheint, in der Praxis aber keineswegs immer gegeben sei. “Die Führungsebene muss die Maßnahmen unterstützen.” Das gleiche gelte für die MitarbeiterInnen. “Sie müssen partizipieren und Ideen einbringen können.” Und schließlich seien auch Veränderungen im System und in den Abläufen des Unternehmens nötig. “Das kann heißen, die Arbeitsorganisation zu optimieren oder eine neue Pausenkultur zu entwickeln”, nennt Kerstin Eibel Beispiele.







Jugendliche profitieren von einem Screening auf psychische Krankheiten, belegt eine US-Studie. Bei erhöhtem Erkrankungsrisiko werden Betroffene identifiziert und einer Behandlung zugeführt. An der Untersuchung in den Jahren 2005 bis 2009 nahmen 2500 Jugendliche aus sechs High Schools in städtischer Umgebung teil, berichten die Forscher des 